Payback-Periode

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Die Payback-Periode (auch Amortisationsdauer genannt) ist die Zeitspanne, die erforderlich ist, damit eine Investition durch die erzielten Rückflüsse (z. B. Gewinne oder Einsparungen) wieder eingespielt wird.
🧮Formel zur Berechnung:
Wenn die Rückflüsse konstant sind: Payback-Periode=Anfangsinvestitionja¨hrlicher Ru¨ckfluss\text{Payback-Periode} = \frac{\text{Anfangsinvestition}}{\text{jährlicher Rückfluss}}
Falls die Rückflüsse ungleichmäßig sind, wird die Payback-Periode durch eine schrittweise Addition der jährlichen Rückflüsse bis zur vollständigen Deckung der Investitionskosten bestimmt.
Beispiel☝️
Eine Maschine kostet 10.000 € und bringt jährlich 2.500 € Gewinn. Die Payback-Periode wäre: 10.000€/2.500€=4 Jahre10.000 € / 2.500 € = 4 \text{ Jahre}
Das bedeutet, dass die Maschine sich nach 4 Jahren amortisiert.
Vorteile der Payback-Methode:
✅ Einfache Berechnung
✅ Zeigt, wie schnell sich eine Investition refinanziert
✅ Hilft bei der Risikobewertung (kürzere Amortisationszeiten sind oft sicherer)
Nachteile:
❌ Vernachlässigt spätere Gewinne (nur bis zur Amortisation relevant)
❌ Berücksichtigt keine Kapitalverzinsung oder Inflation
❌ Langfristige Rentabilität wird nicht bewertet
In der Praxis wird die Payback-Periode oft als Ergänzung zu anderen Investitionsrechnungen wie dem Net Present Value (NPV) oder der internen Verzinsung (IRR) genutzt.
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