Terminbörse

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Terminbörse

Bild von maniacvector auf Freepik

Eine Terminbörse ist ein spezieller Markt, an dem Finanzprodukte mit einem zukünftigen Liefer- oder Erfüllungsdatum gehandelt werden. Diese Finanzprodukte nennt man Termingeschäfte oder Derivate. Dazu gehören beispielsweise Futures, Optionen und Swaps.

Merkmale einer Terminbörse:

  1. Standardisierte Verträge
    • Die gehandelten Termingeschäfte sind standardisiert, d. h., sie haben festgelegte Mengen, Laufzeiten und Bedingungen.
  2. Zukunftsbezogener Handel
    • Käufer und Verkäufer vereinbaren heute den Preis, die Erfüllung erfolgt aber erst in der Zukunft.
  3. Absicherung & Spekulation
    • Unternehmen nutzen Terminbörsen zur Absicherung (Hedging) gegen Preisänderungen (z. B. ein Landwirt sichert sich gegen fallende Weizenpreise).
    • Spekulanten nutzen sie, um auf zukünftige Preisbewegungen zu wetten.
  4. Beispiel für Terminbörsen
    • Chicago Mercantile Exchange (CME)
    • Eurex (Europa)
    • New York Mercantile Exchange (NYMEX)

Unterschied zur Kassabörse

Während an einer Kassabörse (z. B. Aktienbörse) Produkte sofort gehandelt und geliefert werden, erfolgt der Handel an einer Terminbörse mit einer Erfüllung zu einem späteren Zeitpunkt.

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