Investitionskredit

Diese Begriffserklärung teilen
« Zurück zum Glossar Index
Investitionskredit

Bild von maniacvector auf Freepik

Ein Investitionskredit ist ein langfristiges Darlehen, das Unternehmen zur Finanzierung von Anlagegütern wie Maschinen, Fahrzeugen, Immobilien oder IT-Infrastruktur nutzen. Er gehört zur Fremdfinanzierung, da das Kapital von einer Bank oder einem Kreditinstitut bereitgestellt wird und zurückgezahlt werden muss.

➡️ Merkmale eines Investitionskredits

🔹 Zweckgebunden: Das Darlehen darf nur für Investitionen genutzt werden, nicht für laufende Kosten.
🔹 Lange Laufzeiten: Typischerweise zwischen 5 und 20 Jahren.
🔹 Feste oder variable Zinsen: Je nach Vertragsbedingungen.
🔹 Tilgung in Raten: Rückzahlung erfolgt meist monatlich oder vierteljährlich.
🔹 Sicherheiten erforderlich: Banken verlangen oft Sicherheiten wie Grundschulden oder Bürgschaften.

Vorteile eines Investitionskredits

✔ Ermöglicht große Anschaffungen ohne sofortige Kapitalbindung
✔ Feste Planbarkeit durch regelmäßige Raten
✔ Meist günstige Zinsen, besonders bei Förderkrediten (z. B. KfW)
Liquidität des Unternehmens bleibt erhalten

Nachteile eines Investitionskredits

✘ Langfristige Zins- und Tilgungsverpflichtungen
Bonitätsprüfung erforderlich
✘ Mögliche Einschränkungen durch Sicherheiten oder Bankauflagen

Investitionskredite sind besonders für Unternehmen geeignet, die wachsen wollen, ihre Produktion erweitern oder langfristig in neue Technologien investieren möchten.


„Du möchtest zu diesen Begriff oder einem anderen Thema mit uns ins Gespräch kommen?“

Dann kontaktiere uns einfach hier! 😊

Wir sind darum bemüht die angebotenen Informationen aktuell zu halten und diese in knapper und verständlicher Form darzustellen. Fehler und Irrtümer bleiben aber menschlich und darum vorbehalten. Bei Unstimmigkeiten zu einem Begriff, bitten wir darum dies per E-Mail mit uns zu diskutieren. Bitte nutze hierfür unsere E-Mail: info@jupiterexpress.de« Zurück zum Glossar Index