Eigenkapitalrentabilität

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Eigenkapitalrentabilität

Bild von maniacvector auf Freepik

Die Eigenkapitalrentabilität (auch Return on Equity, kurz ROE) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die angibt, wie profitabel ein Unternehmen im Verhältnis zu seinem Eigenkapital arbeitet. Sie misst, wie viel Gewinn das Unternehmen mit dem Kapital der Eigentümer erzielt.


🟰 Formel der Eigenkapitalrentabilität

Eigenkapitalrentabilita¨t=(Jahresu¨berschuss (Gewinn)Eigenkapital)×100\text{Eigenkapitalrentabilität} = \left( \frac{\text{Jahresüberschuss (Gewinn)}}{\text{Eigenkapital}} \right) \times 100

Alternativ kann auch der Nachsteuergewinn verwendet werden.


Interpretation 💡

💡 Beispiel:
Ein Unternehmen hat:

Berechnung: (1.000.000÷5.000.000)×100=20%(1.000.000 \div 5.000.000) \times 100 = 20\%

Das bedeutet, dass das Unternehmen mit jedem investierten Euro 20 Cent Gewinn für die Eigentümer erwirtschaftet.


💲Einfluss von Fremdkapital (Leverage-Effekt)


Branchenvergleich 🚀

Die Eigenkapitalrentabilität variiert stark je nach Branche:

  • Hoch: Technologie, Software, Pharma (20–40 %)
  • Mittel: Automobilindustrie, Maschinenbau (10–20 %)
  • Niedrig: Banken, Versorger (unter 10 %)

👉🏼 Fazit:
Die Eigenkapitalrentabilität ist eine wichtige Kennzahl für Investoren, da sie zeigt, wie profitabel das Eigenkapital eingesetzt wird. Sie sollte jedoch im Branchenvergleich und unter Berücksichtigung des Fremdkapitaleinsatzes analysiert werden.


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