Ausgabepreis

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Ausgabepreis

Bild von maniacvector auf Freepik

Der Ausgabepreis (auch Emissionspreis) ist der Preis, zu dem Wertpapiere, Fondsanteile oder andere Finanzinstrumente von einem Emittenten an Anleger ausgegeben werden. Er wird insbesondere bei Aktienemissionen (z. B. beim Börsengang – IPO), Anleihen oder Investmentfonds festgelegt.


Wie wird der Ausgabepreis berechnet?

Der Ausgabepreis setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen:

  1. Nennwert des Wertpapiers
    • Der Nennwert ist der ursprüngliche, auf dem Papier aufgedruckte Wert einer Aktie oder Anleihe.
    • Beispiel: Eine Aktie mit einem Nennwert von 1 € kann dennoch zu einem viel höheren Ausgabepreis verkauft werden.
  2. Agio (Aufgeld)
    • Das Agio ist ein Aufschlag auf den Nennwert, der z. B. bei Kapitalerhöhungen oder Investmentfonds erhoben wird.
    • Beispiel: Wird eine Aktie mit einem Nennwert von 10 € zu 12 € ausgegeben, beträgt das Agio 2 € (20 %).
  3. Marktnachfrage und Unternehmensbewertung
  4. Zuschläge und Gebühren

Beispiele für Ausgabepreise


Wichtigkeit des Ausgabepreises

  • Er beeinflusst die Rendite des Anlegers.
  • Bei einem zu hohen Ausgabepreis besteht das Risiko von Kursverlusten.
  • Ein fairer Preis sorgt für einen erfolgreichen Marktstart des Wertpapiers.

Der Ausgabepreis ist daher eine zentrale Kennzahl bei Investitionsentscheidungen in Aktien, Anleihen oder Fonds.

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