Verkehrsinfrastruktur

Die Verkehrsinfrastruktur umfasst die überwiegend ortsfesten Anlagen, die den Verkehr von Personen und Gütern ermöglichen. Dazu gehören Verkehrswege, Zugangspunkte, Umschlaganlagen und Einrichtungen zur Steuerung des Verkehrs.
Wege und Knotenpunkte
Zum Straßennetz zählen beispielsweise Straßen, Brücken und Tunnel. Im Schienenverkehr gehören Gleise und Bahnhöfe dazu, im Wasserverkehr Wasserstraßen, Schleusen und Häfen. Flughäfen dienen dem Luftverkehr. Auch Rohrleitungen für bestimmte Güter, etwa Rohöl, zählen in entsprechenden statistischen Abgrenzungen zur Verkehrsinfrastruktur.
Terminals, Güterbahnhöfe und andere Umschlagpunkte verbinden Verkehrsträger. Signal-, Leit- und Kommunikationsanlagen unterstützen den Betrieb. Fahrzeuge selbst werden üblicherweise getrennt von diesen Anlagen betrachtet.
Bedeutung für die Logistik
Tragfähige Brücken, ausreichende Durchfahrtshöhen und verlässliche Verbindungen beeinflussen, welche Fahrzeuge eine Strecke nutzen können. Leistungsfähige Knotenpunkte erleichtern den Wechsel zwischen Lkw, Bahn und Schiff. Zustand und Auslastung der Anlagen wirken sich auf Fahrzeiten und Planbarkeit aus.
Erhaltung und Widerstandsfähigkeit
Wartung, Erneuerung, Ausweichrouten und Schutzmaßnahmen können Störungen und deren Folgen verringern. Sie verhindern Ausfälle durch Hochwasser, Hitze oder andere Ereignisse jedoch nicht vollständig. Allgemeine Stromnetze gehören zur Energieinfrastruktur; verkehrsbezogene Lade- und Versorgungsanlagen können für den Betrieb eines Verkehrssystems ergänzend wichtig sein.
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Quellen: Destatis – Verkehrsinfrastruktur; VerkLGVwV – Begriffsabgrenzung. Geprüft am 27. Oktober 2026.
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