Decoupling-Point

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Der Decoupling-Point (Entkopplungspunkt) bezeichnet in der Logistik und im Supply-Chain-Management den Punkt innerhalb einer Wertschöpfungskette, an dem die Produktion von der tatsächlichen Kundennachfrage getrennt wird. Bis zu diesem Punkt erfolgt die Produktion oder Bereitstellung von Gütern auf Basis von Prognosen, danach wird sie durch konkrete Kundenaufträge gesteuert.

Wichtige Merkmale:

  1. Prognosegesteuerter Bereich (Make-to-Stock, MTS):
    • Bis zum Decoupling-Point werden Produkte auf Basis von Nachfragevorhersagen gefertigt oder gelagert.
    • Ziel: Sicherstellung schneller Verfügbarkeit bei Bedarf.
  2. Auftragsgesteuerter Bereich (Make-to-Order, MTO):
    • Nach dem Decoupling-Point wird die Produktion oder Bereitstellung spezifisch auf Kundenaufträge abgestimmt.
    • Ziel: Maximale Flexibilität und Anpassung an individuelle Anforderungen.

Bedeutung des Decoupling-Points:

Beispiele:

  • E-Commerce: Lagerung gängiger Produkte zur sofortigen Auslieferung (prognosebasiert), Sonderanfertigungen werden nach Auftrag produziert.
  • Automobilindustrie: Standardisierte Fahrzeugkomponenten werden auf Vorrat produziert, während die endgültige Fahrzeugmontage kundenindividuell erfolgt.

Einflussfaktoren:

Der Decoupling-Point ist ein entscheidender strategischer Ansatz zur Optimierung der Supply Chain, da er Effizienz und Kundenorientierung kombiniert.

Wir sind darum bemüht die angebotenen Informationen aktuell zu halten und diese in knapper und verständlicher Form darzustellen. Fehler und Irrtümer bleiben aber menschlich und darum vorbehalten. Bei Unstimmigkeiten zu einem Begriff, bitten wir darum dies per E-Mail mit uns zu diskutieren. Bitte nutze hierfür unsere E-Mail: info@jupiterexpress.de« Zurück zum Glossar Index