Cost-Average-Effekt
Der Cost-Average-Effekt oder Durchschnittskosteneffekt entsteht, wenn regelmäßig derselbe Geldbetrag in eine Anlage investiert wird: Bei niedrigen Preisen werden mehr, bei hohen Preisen weniger Anteile gekauft.
Durchschnittlichen Einstandspreis berechnen
Ohne Gebühren ergibt sich der durchschnittliche Kaufpreis aus der gesamten investierten Summe geteilt durch die erworbene Gesamtzahl der Anteile. Einzelpreise dürfen dafür nicht einfach ungewichtet gemittelt werden.
| Kauf | Preis je Anteil | Betrag | Anteile |
|---|---|---|---|
| 1 | 50 Euro | 100 Euro | 2 |
| 2 | 100 Euro | 100 Euro | 1 |
Im Beispiel werden für 200 Euro insgesamt 3 Anteile erworben. Der durchschnittliche Einstandspreis beträgt rund 66,67 Euro. Er liegt damit über dem ersten Kaufpreis von 50 Euro. Der Effekt garantiert also keinen günstigeren Einstieg als eine sofortige Einmalanlage.
Was der Effekt nicht leistet
Regelmäßiges Investieren verteilt Einstiegszeitpunkte und kann eine feste Sparroutine unterstützen. Es schützt aber nicht vor Kursverlusten und garantiert weder Rendite noch einen Vorteil gegenüber jeder anderen Kaufstrategie. Ergebnis und Vergleich hängen vom Kursverlauf, den verfügbaren Beträgen, Anlagezeitpunkten und Kosten ab.
Quellen: US-Börsenaufsicht SEC – Dollar Cost Averaging; CIRO – Durchschnittskosten und Verlustrisiko. Geprüft am 27. Oktober 2026.
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