Above-Average-Effekt

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Der Above-Average-Effekt (auch Überdurchschnittlichkeitseffekt genannt) ist eine kognitive Verzerrung, bei der Menschen dazu neigen, sich selbst als überdurchschnittlich gut in bestimmten Fähigkeiten oder Eigenschaften einzuschätzen – selbst wenn das statistisch unwahrscheinlich ist.
👆 Beispiele für den Above-Average-Effekt
- Fahrerbewertung: Die meisten Menschen glauben, bessere Autofahrer zu sein als der Durchschnitt.
- Intelligenz: Viele Personen schätzen ihre Intelligenz höher ein als die der Mehrheit.
- Teamarbeit: Arbeitnehmer halten sich oft für produktiver als ihre Kollegen.
Warum tritt dieser Effekt auf❓
✔️ Selbstwertschutz → Menschen wollen ein positives Selbstbild aufrechterhalten.
✔️ Selektive Wahrnehmung → Man erinnert sich eher an eigene Erfolge als an Misserfolge.
✔️ Mangel an objektivem Vergleich → Oft fehlen genaue Maßstäbe, um sich realistisch einzuordnen.
Folgen des Above-Average-Effekts
✔ Motivationssteigerung → Kann zu mehr Selbstvertrauen führen.
✘ Fehleinschätzungen → Kann zu riskantem Verhalten oder Selbstüberschätzung führen.
👉 Fazit
Der Above-Average-Effekt zeigt, dass Menschen sich oft besser einschätzen, als sie tatsächlich sind. Dies kann positiv sein, aber auch zu Fehleinschätzungen führen, wenn Selbstbild und Realität zu stark auseinanderdriften.
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