Andreaskreuz

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Andreaskreuz

Das Andreaskreuz (Zeichen 201) kennzeichnet einen Bahnübergang und verpflichtet Fahrzeugführende, dem Schienenverkehr Vorrang zu gewähren. Es gehört zu den Vorschriftzeichen. Die weiß-roten, gekreuzten Balken können stehend oder liegend angeordnet sein. Ein Blitzpfeil weist auf eine spannungsführende Fahrleitung hin.

Wann musst Du warten?

Fahrzeuge warten vor dem Andreaskreuz, zu Fuß Gehende in sicherer Entfernung vor dem Übergang, wenn sich ein Schienenfahrzeug nähert, gelbe oder rote Lichtzeichen oder rotes Blinklicht erscheinen, sich die Schranken senken oder geschlossen sind, ein Bahnbediensteter Halt gebietet oder ein hörbares Signal des herannahenden Zuges ertönt. Auch bei offenen Schranken musst Du diese Signale beachten.

Nähere Dich nur mit mäßiger Geschwindigkeit. Fahre erst über die Gleise, wenn Du den Übergang zügig und ohne Aufenthalt vollständig überqueren kannst. Bei Rückstau wartest Du davor. Die Zahl der Gleise lässt sich aus dem heutigen Andreaskreuz allein nicht ableiten; die Unterscheidung „einfaches Kreuz = ein Gleis, doppeltes Kreuz = mehrere Gleise“ beschreibt keine aktuelle deutsche Zeichenregel.

Halten und Parken

Parken ist innerorts bis zu je 5 Metern vor und hinter dem Zeichen verboten, außerorts bis zu je 50 Metern. Bis zu 10 Meter davor darfst Du außerdem nicht halten, wenn Du das Zeichen dadurch verdeckst.

Amtliche Quellen: StVO Anlage 2, Zeichen 201; § 19 StVO – Bahnübergänge. Geprüft am 27. Oktober 2026.

Wir sind darum bemüht die angebotenen Informationen aktuell zu halten und diese in knapper und verständlicher Form darzustellen. Fehler und Irrtümer bleiben aber menschlich und darum vorbehalten. Bei Unstimmigkeiten zu einem Begriff, bitten wir darum dies per E-Mail mit uns zu diskutieren. Bitte nutze hierfür unsere E-Mail: info@jupiterexpress.de« Zurück zum Glossar Index