Mental Accounting

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Mental Accounting ist ein Konzept aus der Verhaltensökonomie, das beschreibt, wie Menschen ihre finanziellen Mittel mental in unterschiedliche „Kategorien“ oder „Töpfe“ einteilen, um sie besser zu verwalten. Diese Kategorien sind oft nicht rational und werden basierend auf persönlichen Überlegungen oder Emotionen gebildet, statt auf einer rein ökonomischen Betrachtung.

Beispielsweise könnte eine Person Geld, das sie für ein neues Smartphone ausgibt, anders behandeln als Geld, das sie für Lebensmittel oder für einen Urlaub ausgegeben hat, obwohl es sich in beiden Fällen um ihre Gesamteinnahmen handelt. Sie könnte das Geld für das Smartphone als „Luxusausgabe“ ansehen und es anders bewerten als das Geld für den Urlaub, das sie als „Investition in Erholung“ betrachtet.

Mental Accounting führt dazu, dass Menschen möglicherweise suboptimale finanzielle Entscheidungen treffen, weil sie Geld unterschiedlich behandeln, je nachdem, aus welchem „Topf“ es stammt. Dies kann beispielsweise dazu führen, dass jemand mehr Geld für Freizeitaktivitäten ausgibt, weil er es als „Bonusrückzahlung“ betrachtet, während er gleichzeitig versucht, bei alltäglichen Ausgaben wie Lebensmitteln oder Stromrechnungen zu sparen.

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